12 Wichtige Punkte zur Motivation und Selbstmotivation

By | November 4, 2015
12 Punkte zur Motivation und Selbstmotivation

12 Punkte zur Motivation und Selbstmotivation

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt – diese einfache Aussage gilt auch für Selbstmotivation. Oft fällt gerade dieser erste Schritt besonders schwer. Der scheinbar unüberwindbare Berg ungelöster Aufgaben bremst unsere Motivation – wir denken nach, wägen ab und geben schließlich auf. Wir zeigen Dir einen Weg zur Überwindung dieser Hindernisse und geben Dir 12 hilfreiche Tipps für eine erfolgreiche Selbstmotivation.

Tipp 1: Lerne Deinen inneren Antrieb kennen

Nur wer sich selbst und seine innere Antriebskraft genau kennt, kann auch einen idealen Weg zur Selbstmotivation finden. Diese Grundlagen für die individuelle Motivation eines Menschen sind so einzigartig wie der menschliche Fingerabdruck. Der amerikanische Psychologe Professor Dr. Steven Reiss entwickelte auf der Grundlage seiner umfassenden Forschungen auf dem Gebiet der Motivation das sogenannte „Reiss Profile“. Laut seiner Erkenntnis wird das Handeln jedes Menschen von 16 individuellen Lebensmotiven bestimmt. Das Reiss Profile dient als wichtiges Diagnoseinstrument und fragt als einziges Werkzeug nach den Ursachen für das Handeln eines Menschen. Es ermöglicht die Ermittlung der individuellen Motivationsgründe und hilft dem einzelnen Individuum das eigene Handeln und die eigene Persönlichkeit besser zu verstehen. Meist wird diese Methode zu Beginn einer Coaching- oder Personalentwicklungsmaßnahme durchgeführt. Doch auch ohne psychologische Unterstützung kannst Du durch Selbstreflexion die Lücke zwischen beabsichtigtem und wirklichem Handeln schließen. Finde heraus, was Dich antreibt. Hast Du diese inneren Handlungsimpulse gefunden und erkannt, erhältst Du automatisch ein besseres Verständnis für Deine Handlungsweisen. Diese Erkenntnis der eigenen Antriebskraft ist einer der ersten Schritte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Selbstmotivation.

Tipp 2: Sortiere Deine Aufgaben nach Priorität

Stürze Dich nicht einfach ohne Plan auf jede Arbeit. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Du Dich in der Flut eigentlich unwichtiger Aufgaben verlierst. Werde Dir vor Beginn der Arbeit erst über die unterschiedlich hohe Wichtigkeit der unterschiedlichen Aufgaben klar. Erstelle nun im Idealfall eine klar nach Priorität gestaffelte Liste. Diese dient als zusätzliche Motivation und ermöglicht Dir eine strukturierte Vorgehensweise bei der Aufgabenerledigung. Beginne dann mit der dringendsten Aufgabe und bearbeite anschließend systematisch die weiteren Punkte. Ob im privaten oder beruflichen Bereich – wenn Dir die Möglichkeit offen steht, einzelne Aufgaben zu delegieren, dann solltest Du sie nutzen. So minimierst Du den Druck und kannst Dich besser auf die jeweils zu erledigende Arbeit konzentrieren.

Tipp 3: Ignoriere die Selbstkritik

In der Regel sind wir selbst unsere schlimmsten Kritiker. Wir tolerieren Fehler bei anderen Menschen, nicht jedoch bei uns selbst. Für eine erfolgreiche Selbstmotivation ist jedoch ein gewisses Maß an Toleranz für die eigenen Fehler überaus wichtig. Fehler gehören zum Handeln jedes Menschen dazu. Sei also etwas nachsichtig mit Deinem eigenen Handeln und begreife Deine Fehler als Chance. Sie sind weder eine Niederlage noch ein Rückschlag – betrachte sie als Möglichkeit zum Lernen. Wenn Dir das gelingt, können Fehler auch als wichtiges Instrument zur eigenen Motivation genutzt werden.

Tipp 4: Positives Denken beflügelt

Die Welt nur durch eine rosarote Brille zu betrachten, ist sicher wenig hilfreich. Allerdings ist ebenso eine mehrheitlich kritische und negative Weltanschauung kontraproduktiv, denn sie stimmt Dich pessimistisch und behindert eine erfolgreiche Selbstmotivation. Wenn Du Dich jedoch mit realistischen Ansichten und einer offenen Art den täglichen Aufgaben stellst, ebnest Du automatisch den Weg für eine erfolgreiche Motivation. Wer Freude und Begeisterung empfindet, besitzt eine positive Ausstrahlung. Umgib Dich möglichst mit Menschen, die Dich durch ein positives und konstruktives Feedback unterstützen. Sie beflügeln Deine Selbstmotivation erheblich, wohingegen pessimistische Besserwisser selbst die kleinste Motivation im Keim ersticken können.

 

Motivations Schub

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Tipp 5: Vergiss Deine Ziele nicht

Dies gilt sowohl für Deine privaten wie für Deine beruflichen Ziele. Die Visualisierung der eigenen Ziele führt automatisch auch zu einer erfolgreichen Selbstmotivation. Wenn Du Dir das Ergebnis Deiner Bemühungen immer wieder in den tollsten Farben ausmalst, fallen Dir die zu erledigenden Aufgaben deutlich leichter. Dieses positive Gefühl dient Dir zur Motivation und hilft bei der Bewältigung der vor Dir liegenden Aufgaben. Notiere Deine Ziele auf kleinen Zetteln und behalte diese immer in Deinem Blickfeld. Klebe sie an den Kühlschrank, auf das Armaturenbrett im Auto oder an den Bildschirm Deines Computers. So verhinderst Du, dass Du auf Deinem Weg die angestrebten Ziele aus den Augen verlierst.

Tipp 6: Durchbrich die Routine

Wer immer wieder und ohne Unterbrechung die gleichen Arbeiten erledigt, driftet schnell in eine erstickende und häufig sogar lähmende Routine ab. Langeweile breitet sich aus und überdeckt jegliche Selbstmotivation. Wenn Du ausreichende Varianz in Deine tägliche Routine bringst, vermeidest Du diese Ödnis und steigerst zudem nachhaltig Deine Produktivität. Das Motto lautet: Raus aus der Comfort-Zone und hinein in die Selbstmotivation! Abwechslungsreiche Arbeiten durchbrechen die Alltagsroutine, sorgen für frischen Wind und beflügeln die eigene Motivation.

Tipp 7: Fehlt die Anerkennung? Belohne Dich selbst!

Wenn die Anerkennung für erbrachte Leistungen ausbleibt, geht auf Dauer die nötige Motivation für die Bewältigung neuer Aufgaben verloren. Auch wenn Du nicht ständig mit Applaus und Gratulationen für Deine Verdienste rechnen darfst, ist selbst ein kleines Lob bereits Balsam für die Seele. Warte jedoch nicht darauf, dass Dein Umfeld Deine Bemühungen honoriert. Wartet eine schwierige Aufgabe auf Dich, dann stelle Dir selbst eine Belohnung in Aussicht. Halte dieses Versprechen an Dich selbst möglichst schriftlich fest und nutze diese Notiz als Selbstmotivation. Hast Du die Arbeit mit Bravour gemeistert, dann feiere diesen Erfolg! Genieße den Moment und nutze die selbst verordnete Belohnung als Quelle für neue Motivation.

Tipp 8: Nutze die Macht der Deadline

Manche Menschen gelingt die Erledigung anstehender Aufgaben unter Zeitdruck deutlich besser. Auch das Damoklesschwert einer näherrückenden Deadline kann sich positiv auf die Selbstmotivation auswirken. Plötzlich geht die scheinbar zähe Arbeit einfach und ohne Probleme von der Hand. Gehörst auch Du zu dieser Personengruppe, dann trage Dir Termine in Deinen Kalender ein oder hefte Notizzettel an Orte in Deinem Blickfeld. Je nach Umfang des Vorhabens kann auch die Aufteilung in einzelne Teilschritte sinnvoll sein. So entgehst Du einer möglichen Zeitfalle und verhinderst Planlosigkeit und einen zu späten Beginn.

 

Motivations Schub

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Tipp 9: Motivation nach Plan!

Scheint die Bewältigung der bevorstehenden Aufgabe beinahe unmöglich, verschwindet auch schnell Deine Selbstmotivation. Um diese Klippe zu umgehen, kann eine detaillierte Planung als Motivation dienen. Dies kann sowohl ein Zeitplan wie auch ein Maßnahmenplan sein. Kannst Du bereits bei Arbeitsbeginn Deine Aufgaben für den gesamten Tag überschauen, gelingt auch der Einstieg in die jeweilige Aufgabenbewältigung deutlich leichter. Die erste Aufgabe des Tages ist daher die konkrete Planung. Als gutes Mittel zur Selbstmotivation hat sich auch das Durchstreichen bereits bewältigter Arbeiten auf einer Liste bewährt. So visualisierst Du sofort, was Du bereits geschafft hast. Auch ein Maßnahmenplan ist eine gute Idee zur Motivation, die Planung in die Tat umzusetzen. Strebst Du einen Jobwechsel an, kann Dir eine Liste der Schritte, die zum Erreichen des Ziels benötigt werden, die notwendige Motivation geben. Selbstverständlich sollte als letzter Punkt einer solchen Liste auch die Belohnung nicht fehlen.

Tipp 10: Erfolgstagebuch als Motivationsgrundlage

Besonders für Menschen, die unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden, kann ein Erfolgstagebuch eine Quelle der Inspiration für die Selbstmotivation sein. Schreibe jeden Tag fünf Erfolge oder bemerkenswerte Leistungen auf, auch wenn diese auf den ersten Blick unwichtig erscheinen. Ebenso können scheinbar nebensächliche Kleinigkeiten Deinen Blick für Deine eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten schärfen. Bei Rückschlägen kann dieses Erfolgstagebuch als Aufmunterung dienen, das Selbstbewusstsein stärken und für neue Motivation sorgen.

Tipp 11: Nutze die Macht der Affirmation

Affirmation ist eine einfache und doch effektive Methode zur Programmierung der eigenen Gedanken. Formuliere einen selbstbejahenden Satz mit einer möglichst positiven Aussage und wiederhole ihn immer wieder für einen längeren Zeitraum. So baust Du nach und nach Unsicherheiten ab und gelangst zu mehr Selbstvertrauen und stärkst Deine Persönlichkeit. Diese Art der Selbstbejahung ist ein hervorragendes Instrument zur Stärkung der eigenen Motivation.

Tipp 12: Pausen machen, Selbstmotivation finden

Manchmal gelangt jeder Mensch an einen Punkt, an dem selbst die besten Ratschläge nicht zu neuer Motivation führen. In dieser Situation hilft nur ein Tipp: Lege eine Pause ein. Tanke während einer Auszeit neue Kraft und finde so neue Motivation. Manchmal genügt bereits ein ausgedehnter Spaziergang, um einen klaren Kopf zu bekommen. Atme ruhig durch, komme zur Ruhe und Du wirst auch aus diesem Nichtstun neue Kraft schöpfen.

 

Motivations Schub

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